Leserkommentar zum Artikel

Unfreie Rücksendung: Wer trägt die Kosten?

Hat ein Kunde einen Artikel im Internet bestellt, steht ihm grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Der Händler ist dann verpflichtet, das bereits gezahlte Geld innerhalb von 14 Tagen zurückzuerstatten. Der Verbraucher muss im Gegenzug die gekaufte Ware an den Händler zurückgeben. Viele Verbraucher nutzen dabei die Praxis des „unfreien“ Versands. Das bedeutet: Nicht der Versender, sondern der Empfänger bezahlt die Versandkosten bei Erhalt der Sendung. Für Shop-Betreiber oft ein Ärgernis, da hier ein erheblicher Portoaufschlag fällig wird. Doch muss ein Händler ein solches Paket überhaupt annehmen? Und wer muss für die Rücksendekosten aufkommen?

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Es gibt Shops die unfreie Rücksendung wollen!?

Beitrag von Jasn
04.02.2019, 17:22 Uhr

In meinen Fall habe ich ein defektes Gerät im Laden gekauft, dies habe ich aber gleich beim Hersteller reklamiert. Darauf hin sollte ich es unfrei per DHL dort hin schicken, auch auf weitere Nachfrage hin bestätigte die Dame mir das ich es "unfrei" mit DHL schicken soll. Angeblich hätten sie auch ein Vertrag mit der Post und könnten die Annahme nicht verweigern. Ist das wirklich möglich?

zur Info 18€ Kostete das kleine leichte "unfreie" Paket (Heute am 04.02.19) und ich hoffe mal nicht das es zurück kommt.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 3 Kommentare vollständig anzeigen

  • DHL ohne Zustellversuch (deponiert im Laden) von Ignaz, 02.12.2019, 11:38 Uhr

    Wenn DHL ohne Zustellversuch die Sendung in einem Laden zu meiner Abholung einfach so abgibt, ich nicht dazu komme, die Sendung irgendwann zurück geht und eine Rückerstattung erfolgt werden mir die ursprünglich berechneten Versandkosten auch rückerstattet?

  • Dr. von Andreas Kremser, 04.05.2018, 18:54 Uhr

    Schuld an dem ganzen Dilemma ist die DHL. Der unfreie Versand gehört mit sofortiger Wirkung abgeschafft. Den meisten Absendern ist überhaupt nicht klar, was für Kosten sie dabei auf der Gegenseite erzeugen.

  • Rücksendekosten von JoGo Workwear, 22.05.2017, 21:09 Uhr

    Darf ich als Händler nach Erhalt einer unfreien Sendung, die Portokosten vom Erstattungsbetrag für die Ware einbehalten, sprich von der Gutschrift abziehen?

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