Leserkommentar zum Artikel

Kein Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises bei Paketverlust nach Abgabe an Wunschort

Viele Paketdienstleister bieten auf Wunsch ihrer Kunden besondere Zustellungsmethoden an, um über gehinderte persönliche Annahmen in Abwesenheitsfällen hinwegzuhelfen und so den Erhalt der Sendung zu erleichtern. Ein häufig genutzter Service ist hierbei die Abstellgenehmigung, durch welche das Transportunternehmen im Voraus vom Empfänger ermächtigt wird, das Paket bei dessen Abwesenheit an einem vorgegeben Wunschort zu deponieren. Ärgerlich kann die Zustellung mit Abstellgenehmigung für Online-Händler aber werden, wenn die Sendung sodann verloren geht oder entwendet wird. Kann der Verbraucher hier seinen Kaufpreis zurückverlangen? Ein Kurzüberblick.

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Wunschablageort videoüberwacht

Beitrag von E. Seidel
22.07.2020, 17:16 Uhr

Folgender Sachverhalt:

Der Bote soll angeblich versucht haben das Paket (Bekleidung von einem Onlineshop) am 20.07.2020 zuzustellen. Daraufhin habe ich in Kurzform geschrieben, dass die Firma Mo.-Fr. von 7-16 Uhr geöffnet ist und das Paket rechts neben das Tor in die Paketbox gelegt werden kann. Dieser ganze Bereich ist videoüberwacht. Und gestern soll der Bote angeblich das Paket 11.24 Uhr am Wunschablageort zugestellt haben. Laut Überwachungskamera war aber an beiden Tagen kein Bote zu der genannten Zeit da. Die Überwachungsdaten habe ich vorsorglich auf einen USB-Stick als Beweis gespeichert. Ich habe mir das Paket extra auf Arbeit schicken lassen, weil ich dort den ganzen Tag erreichbar bin und von meinem Arbeitsplatz den Eingangsbereich im Blick habe. Für mich sieht es so aus, als wenn der Bote sich das Paket behalten hat. Laut Paketdienstleister ist es mein Risiko und es liegt am Wunschablageplatz. Wie stehen nun meine Chancen? Soll ich Anzeige erstatten? Was meinen Sie?

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    Meines Erachtens sind die Verträge zwischen den Spediteuren und den Endkunden (Verbrauchern) rechtswidrig, da sie einseitig diese benachteiligen und nicht hinreichend beim Abschluß des Abstellvertrages auf die enormen Risiken hingewiesen wird; ähnlich wie bei Finanzprodukten, bei denen auf den... » Weiterlesen

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    Hallo wie verhält es sich denn, wenn die Ursprüngliche Adresse eine DHL Paketstation war, GLS diese aber nicht beliefert. Der Kunde macht nun mit GLS den Versand zur privaten Adresse aus.

  • Abstellgenehmigung für Paketbriefkasten von Regina Machhaus, 18.06.2019, 20:39 Uhr

    Was ist, wenn der gewünschte Ablageort ein Paketbriefkasten ist? Dem Zugriff Dritter ist die Sendung in diesem Fall doch nicht preisgegeben.

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