Leserkommentar zum Artikel

FAQ: Rechte & Pflichten des Online-Händlers bei (vermeintlichem) Nichterhalt von Sendungen + Muster für Mandanten

Nicht zuletzt aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Ausnahmesituation und den besonderen Zustellmaßnahmen der Versanddienstleister ist der (behauptete) Nichterhalt von Sendungen im Online-Handel das Paradebeispiel für Leistungsstörungen. Was gilt aber rechtlich, wenn der Verbraucher behauptet, es sei nicht geliefert worden? Wer muss was beweisen? Was muss der Händler tun und was darf er verlangen? Was hat es mit den viel diskutierten „eidesstattlichen Versicherungen“ auf sich? Diese und weitere Fragen beantwortet die IT-Recht Kanzlei in diesen FAQ und stellt Mandanten ein hilfreiches Muster bereit.

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Text zu kompliziert

Beitrag von Marcel Dohnt
26.02.2021, 23:50 Uhr

Solch eine Mail an die Kunden ist für mich sehr wichtig. Ich versende viele Büchersendungen und da gibt es des Öfteren mal die Anfrage. Intuitiv unterscheide ich zwei Arten von Kunden, die welche wirklich nichts bekommen haben und jene, die wissen, dass sie damit durchkommen, weil es für Bücher-/Warensendungen keinen Nachweis auf Grund des niedrigen Preise gibt (ich möchte mein Geld zurück und habe mir den Artikel auf einem anderen Weg besorgt - hahaha, kann ich da nur machen, es gibt nur meine Wenigkeit wo man diesen Artikeln noch kaufen kann). Nach gut zwanzig Jahren bekommt man das mit der Intuition gut hin. Für beide scheint mir der Text, obwohl rechtlich sicher ganz toll, nicht geeignet. Ich hätte auch Bedenken hinsichtlich der Angabe des Geburtsdatums, das mag wichtig sein, dürfte aber allgemein auf Ablehnung bei beiden Gruppen stoßen. Auch den Hinweis auf Paragraphen finde ich zu drastisch formuliert. Meines Erachtens schrecken schon viele Betrüger vor der Unterschrift zurück. Richtig gut wäre, wenn man einbauen könnte, dass besagtes Schriftstück auch an die Verkaufsplattform weitergeleitet wird, obwohl das nicht passiert. Denn es ist vielen Betrügern bekannt, dass man das nicht zu oft machen kann, damit man nicht gesperrt wird. Bei kleinpreisigen Artikeln überlegen es sich dann doch einige. Mit anderen Worten, das Schreiben soll noch einmal zum Nachdenken anregen (abschrecken) aber auch nicht ehrliche Kunden verunsichern.

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