Leserkommentar zum Artikel

LG München I: Pflicht zur Erläuterung bei Preisgegenüberstellung mit durchgestrichenem Preis

Das LG München I bestätigte am 11.09.2012 in der Rechtssache Az.: 1 HK O 13361/12, dass bei einer Preisgegenüberstellung aus dem entsprechenden Angebot hervorzugehen habe, worauf sich die ursprüngliche Preisangabe beziehe. Es verdeutlichte weiterhin, dass sich für die angesprochenen Verkehrskreise aus der bloßen Gegenüberstellung von Preisen das Wesen des Ursprungspreises als Eigenpreis nicht erschließe.

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Antwort auf Beitrag von Meyer zu eBay

Beitrag von IT-Recht Kanzlei
28.02.2013, 15:14 Uhr

Wir gehen davon aus, dass die rechtliche Problematik auch die Plattform eBay betrifft, da eine Aufforderung unabhängig der jeweiligen Präsentationsgrundlage ist. Wenn auf der Plattform eBay daher keine Aufklärungsmöglichkeit vorhanden ist, sprechen gute Argumente für die Unzulässigkeit der geschilderten Preisgegenüberstellung, eine Aufklärung im Rahmen der Artikelbeschreibung könnte in der Tat als nicht mehr transparent angesehen werden, wenn zwischen der Dartstellung der Preisgegenüberstellung und der Aufklärung ein bedeutender räumlicher Abstand vorhanden ist.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel

  • ebay-Sonderaktionen von Meyer, 28.02.2013, 10:14 Uhr

    Wie sieht es denn bei ebay-Sonderaktionen aus? Ich selbst arbeite häufig mit dieser von ebay angebotenen Funktion und bekomme ein mulmiges Gefühl, da die optische Darstellung der Sonderaktion im Grunde mit diesem Fall gleich ist. Der einzige Unterschied ist, dass neben dem durchgestrichenen Preis... » Weiterlesen

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