Leserkommentar zum Artikel

Vorsicht bei Verkauf und Werbung mit GOTS-Siegel

Der Verkauf von Textilien kann eine politische Angelegenheit sein. Wenn T-Shirts von Kinderhänden in Südostasien oder in chemisch aufwendigen und umweltschädlichen Verfahren hergestellt werden, so ist dies ein Kaufhindernis für viele Verbraucher. Händler möchten deshalb gerne damit werben, dass die von ihnen verkaufte Kleidung umwelt- und sozialverträglich hergestellt und gehandelt wird. Doch nur wenn dies stimmt, ist dies auch zulässig. Am Beispiel des GOTS-Siegels zeigt die IT-Recht Kanzlei, welchen Problemen Unternehmen besser aus dem Weg gehen sollten.

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Textilbetriebswirtin

Beitrag von Nazmiye Ün-Höwing
29.04.2016, 16:22 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, Auch ich habe Erfahrung mit dem GOTS Zertifikat gemacht, nämlich das ein Kinderkleidung und Stoffhersteller im Bergischen mit dem GOTS Zertifikat verkauft und wirbt aber es eigentlich nicht dürfte. Ich habe Zwei Jahre für dieses Unternehmen gearbeitet. Das traurige daran ist das GOTS Deutschland davon Weiß und nichts unternimmt.

Weitere Kommentare zu diesem Artikel | Alle 2 Kommentare vollständig anzeigen

  • Produktbeschreibung mit GOTS-Nennung, aber ohne Endlizenz von Bernd, 11.07.2018, 12:04 Uhr

    Hallo, da wir uns keine GOTS-Zertifizierung leisten können, wollten wir unsere Produktbeschreibung so formulieren: "Das T-Shirt, das wir in Deutschland fertigen, ist ein locker geschnittenes Jersey-Shirt mit 3/4 Ärmeln. Der ökologische Stoff (100% Baumwolle, kbA) aus dem dieses Kleidungsstück... » Weiterlesen

  • Zusammenfassung der wesentlichen Bedingungen von Sabine TGötz, 05.04.2013, 12:01 Uhr

    Zu dem Absatz: "Händler, die GOTS-zertifizierte Waren (nur) an Endverbraucher verkaufen, müssen sich dagegen nicht diesem System anschließen." Das ist nicht ganz korrekt, denn Händler, die einen Umsatz von über 5000 € GOTS-zertifizierten Artikeln haben, müssen sich dem Verfahren unterziehen.

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